Die Alpen in Österreich

Berge von Ost bis West in Österreich - das Alpenland:

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 Österreichs höchste Gipfel
liegen ebenso wie seine größten Gletscher im Westen: Großglockner, Wildspitze, Weißkugel und Großvenediger sind die höchsten Spitzen, am Pasterzenkees kommt das meiste Eis zusammen. Vergleichsweise winzig (und mittlerweile vom Verschwinden bedroht) ist dagegen der südlichste Gletscher des Landes, das Eisklar an der Kellerwand im Karnischen Hauptkamm.

Das Alpenland im Osten gilt nicht unbedingt als Sonneninsel. Das hängt mit der Alpenrandlage Salzburgs und dem vom Atlantik bestimmten Klima Westösterreichs zusammen. Nach Osten zu überwiegt der Kontinentaleinfluß, was Wien immer wieder strenge, kalte Winter und trocken-heiße Sommer beschert.

Landschaftsbild und Wirtschaftsstruktur unterscheiden sich ebenfalls erheblich. Hochalpin, mit starker Vergletscherung (Stand 2006), ist nur der Westen des Landes, wo zwischen Lech-Zürs und dem Salzkammergut so ziemlich alle Österreich-Klischees bedient werden. Nach Osten hin weisen die Bergketten zunehmend Mittelgebirgscharakter auf, hier löst sich auch die morphologische Gliederung der Nord-Zentralalpen mehr und mehr auf. In Tirol und in Salzburg entwickelte sich der Tourismus neben der traditionellen Almwirtschaft schon bald zum zweiten wirtschaftlichen Standbein, während noch weiter im Osten von jeher der Waldwirtschaft, dem Bergbau und auch der Erzverarbeitung eine recht bedeutende Rolle zukam.

Kraftorte, Kultstätten und magische Orte in den unterschiedlichsten Regionen Österreichs sind hier zu finden.
 

Eisenerz - der Name ist Programm; so heißt das alte, steirische Städtchen am Präbichlpaß. Hier lebt man seit Jahrhunderten und wohl noch eine ganze Weile länger vom Erz. Bereits in römischer Zeit ausgebeutet, liefert “der Berg”, wie die Einheimischen ihn vertraut nennen, den Großteil des österreichischen Erzes, etwa dreieinhalb Millionen Tonnen pro Jahr, die im Tagebau gefördert werden. Dafür schrumpft der Erzberg stetig: 1925 registrierte man eine Gipfelhöhe von 1537 metern, heute sind es noch gerade 1460 Meter...

Der Bergbau prägte indirekt auch das Bild der Waldlandschaft Österreichs, vor allem in der Steiermark und in Kärnten. Wo einst ein Buchenmischwald zu finden war stehen heute meist riesige Fichtenplantagen. Der Grund dafür ist der steigende Bedarf an Brennstoff für die Schmelzöfen der Eisenwerke. Das geschlagene Holz wurde über die Flüsse transportiert, was ein gefährliches Unterfangen war (und ist). An der Salza und im Reichraminger Hintergebirge sind noch Spuren dieser Trift zu sehen.

Quellen:
eigene und
Traumstraßen Alpenländer von Eugen E. Hüsler