Die Alpen in der Schweiz

Alpenland Schweiz - von Schoggi bis Matterhorn:

Es mag ja ein Zufall sein, daß jeder Riegel einer beliebten, mit Mandeln verfeinerten Schokolade aus dem Land Tells aussieht wie ein kleiner (lieblicher) Berg.
Das große Ebenbild der “Toblerone” ragt über Zermatt hoch in den Walliser Himmel: das Matterhorn, mit einer exakt vermessenen Höhe von 4477,5 Meter auf Platz sieben in der Liste der höchsten Alpengipfel.
Jedoch hat das Matterhorn garantiert die bekannteste Bergsilhouette zwischen Wien und Marseille. 

Matterhorn in Zermatt


Die dramatische Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns ging 1865 um die ganze Welt. Besucher aus allen Ländern zieht es seit 2 Jahrhunderten in das kleine Alpenland Schweiz, das sich so weltoffen gibt und doch gleichzeitig ganz gerne mit einem “Sonderzug” fährt.
Fremde Herren mag man in der Schweiz weniger, das bekamen schon die Österreicher zu spüren, der Föderalismus ist in den Köpfen der Schweizer mindestens so stark verwurzelt wie in den kantonalen Verfassungen.

Autonomie galt bei den Schweizern immer schon mehr als anderswo und der Weg vom lockeren Verbund einiger Gemeinwesen rund um den Vierwaldstätter See zum Bundesstaat moderner Prägung dauerte nicht nur ein halbes Jahrtausend, er war auch ziemlich beschwerlich: wiederholt drohte sogar ein Auseinanderbrechen der Eidgenossenschaft. Erst ein Bürgerkrieg, der nicht einmal einen Monat dauerte und mit einem ganz klaren Sieg der liberal-fortschrittlichen Kräfte endete, ebnete einem Land, das nach dem Trauma des Zusammenbruchs der alten Ordnung (1797), nach napoleonischer Besetzung und Restauration um den inneren Frieden rang, den Weg in die Zukunft.
Nach dem Ende des Sonderbundskrieges von 1847 erhielt die Schweiz innerhalb von 3 Monaten eine moderne Verfassung. So wurde aus dem lockeren, von widerstreitenden Einzelinteressenten geprägten Stattenbund eines der stabilsten Länder Europas.

Kraftorte, Kultstätten und magische Orte in den unterschiedlichsten Regionen der Schweiz sind hier zu finden.

 



Quellen:
eigene und
Traumstraßen Alpenländer von Eugen E. Hüsler